Pädagogik

Unser Bild vom Kind

Die Zeit im Kindergarten sollte jedes Kind nutzen können, um sich individuell nach seinen Bedürfnissen und Voraussetzungen zu entwickeln. Unsere Kindergärten stützen und schützen den Kindern innewohnende Werte.  
Wir sehen und respektieren die Kinder, wie sie sind. In unseren Kindergärten legen wir den Grundstein für ein gutes, ausgewogenes Leben und bereiten die Kinder auf ihre Rolle als Teil der Gesellschaft vor.

Der Kindergarten sollte für jedes Kind an jedem Tag ein freudiges Erlebnis sein. Eine positive Grundhaltung im Umgang zwischen Erwachsenen und Kindern und zwischen den Kindern untereinander ist dafür elementar. Unsere Lernumgebung passt sich an das Alter der Kinder und ihre Bedürfnisse an.

Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie lernen mit all ihren Sinnen und mit ihrem ganzen Körper – durch alles, was sie tun und beobachten. Gut organisierte Alltagssituationen bieten unzählige Gelegenheiten, um jeden Tag gemeinsam neue Erfahrungen zu sammeln. Fürsorge und Bildung greifen dabei ineinander und passen sich in Intensität und Inhalten an die Entwicklung des Kindes an. Wir betrachten das Kind als ganzheitliche Persönlichkeit und fördern es kontinuierlich – Tag für Tag, das ganze Jahr hindurch. 

Unsere Kultur der Herzlichkeit

Unsere „Kultur der Herzlichkeit“ ist zentrales Element in unseren Kindergärten. Unsere Werte und Einstellungen wirken sich auf die Menschen unserer Umgebung aus und beeinflussen sie. Wir bei Dibber sind Begleiter und Vorbilder. Wir nehmen diese Verantwortung ernst und stellen eine positive und inklusive Lernumgebung sicher.

Unsere „Kultur der Herzlichkeit“ bestärkt die Kinder in ihrer positiven Selbstwahrnehmung und steigert ihr Selbstwertgefühl. Das Gefühl, wertgeschätzt zu werden wie man ist, gibt Sicherheit und schafft beste Voraussetzungen, spielerisch lernend zu wachsen während der wichtigen Kindergartenjahre. Bei Dibber strahlen wir aus: „Du liegst uns am Herzen!“ Als Begleiter tragen wir die Verantwortung dafür, dass jedes Kind bei uns sagen kann: „Hier fühle ich mich wohl!“

In unseren Kindergärten sollen sich Eltern und Kinder gleichermaßen willkommen fühlen. Wir verstehen uns als kompetente Fachkräfte, die gute Beziehungen und Zusammenhalt fördern. Wir haben ein offenes Ohr für die Anliegen der Eltern und agieren bestmöglich entsprechend ihrer Bedürfnisse und Wünsche. Unsere „Kultur der Herzlichkeit“ kommt dabei nicht erst zum Tragen, wenn wir vor Herausforderungen stehen. Wir leben diese Kultur jeden Tag aufs Neue, um unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen: „Wir lassen das Wertvollste der Welt wachsen – unsere Kinder!“ Dazu tragen wir alle gemeinsam bei und schaffen eine inklusive Atmosphäre gegenseitiger Fürsorge.

Die drei Dibber Lernprinzipien

Spielerisches Lernern, Interaktion und das Meistern von Herausforderungen

Ein wichtiges Merkmal der Kindheit ist die spielerische Interaktion, durch die sich Initiative, Vorstellungskraft und Begeisterung entwickeln. Dibber Kindergärten zeichnen sich durch drei inhaltliche Schwerpunkte in den Lernprinzipien aus, die bei unserer Arbeit immer sichtbar sind: das spielerische Lernen, die Interaktion und das Meistern von Herausforderungen.

Diese pädagogische Grundphilosophie prägt den Alltag und das Handeln in unseren Kindergärten.

Spielerisches Lernen

Lernen durch Spielen – diese grundlegende Einstellung und Methode bestimmt und beeinflusst unseren Tagesablauf im Kindergarten. Wir wissen, wie wir ihr Kind, durch Spielen, gezielt fördern können. Kinder spielen des Spiels wegen. Aus diesem Grund nimmt das Spielen in unseren Kindergärten den meisten Raum ein. Es ist die wichtigste Aktivität und prägt unser pädagogisches Konzept. Spiel und Lernen sind eng miteinander verbunden. Kinder sind bei all ihrem Tun spielerisch und probieren sich darin aus, suchen und finden ihren ganz eigenen Sinn.

Interaktion

Der Kindergarten ist ein wichtiger Ort zum Erlernen sozialer Kompetenzen. Die Basis für Empathie und Toleranz wird bereits in der Kindheit gelegt. Wir glauben, dass Kinder mit anderen interagieren müssen um zu wachsen, zu lernen und sich zu entwickeln. In einer sozialen und sinnvollen Umgebung, in der den Kindern die Chance gegeben wird sich auszudrücken, werden sich Wissen, Kompetenz, verschiedene Fähigkeiten und Einstellungen entwickeln. Gemeinsam lernen wir besser.

Wir brauchen einander um zu lernen. Durch Zusammenarbeit lernen Kinder gemeinsam Lösungen zu finden, sich gegenseitig zuzuhören und andere zu verstehen. Sie lernen ihre Meinung zu äußern und ihre Bedürfnisse und Wünsche sicher zu artikulieren. Kinder brauchen die Nähe zu Erwachsenen, die sie bestärken und sie bei der Gestaltung ihrer Identität und eines positiven Selbstbildes unterstützen. In einer sicheren und gepflegten Umgebung, die zu einer guten Interaktion anregt, werden sie ihre persönlichen Merkmale beibehalten und stärken können. 

Herausforderungen meistern

Kleine Kinder streben danach Herausforderungen zu meistern und unabhängig zu sein. Dabei muss ihnen Unterstützung angeboten und Respekt entgegengebracht werden. Die Freude daran Ziele erreichen zu wollen, gut in Neuem zu sein und Herausforderungen zu meistern, ist eine für das weitere Leben vorteilhafte Grundvoraussetzung.  


Die Freude, Herausforderungen zu meistern! 
Bei Dibber haben Kinder tagtäglich Erfolge, egal in welchem Bereich. Wir möchten den Kindern die Möglichkeit geben gute Erfahrungen zu machen. Wir wollen, dass sie sich jederzeit dazu fähig fühlen. Sie haben die Möglichkeit in ihrem eigenen Tempo zu üben und Dinge auszuprobieren. Aus diesem Grund erhalten die Kinder teilweise auch anspruchsvolle Herausforderungen. Dabei unterstützen wir sie bestmöglich und vermitteln ihnen ein Sicherheitsgefühl, das sie benötigen, um die Herausforderungen anzugehen und zu bewältigen. Die Freude daran, Herausforderungen zu meistern, ist eine starke Inspiration, um neue Dinge auszuprobieren.  

Unser Lernbaum-Konzept

Zur Veranschaulichung unserer Bildungsinhalte arbeiten wir mit einem Modell, dem „Dibber Lernbaum“. In ihm finden sich alle Bildungsinhalte, die wir vermitteln wollen. Der Baum liefert einen visuellen Rahmen für unsere Arbeit und zeigt anschaulich die wichtige Verbindung zwischen kindlicher Freude, Entwicklung und Lernen. 

Unsere Kernprinzipien

Vor allem anderen wollen wir in jedem Kind den Glauben an den eigenen Wert wecken und stärken. Alle Kinder besitzen einen ihnen innewohnenden Wert – und dessen sollten sie sich auch bewusst sein. Unser Ziel ist es, die Entwicklung des Selbstwertgefühls zu fördern und zu begleiten. Wir wollen, dass jedes Kind auf dieser Basis lernt, mit alltäglichen Herausforderungen umzugehen und sie zu meistern.  

Der Baumstamm

Spiel & Bewegung bilden den Stamm unseres pädagogischen Konzepts. Indem sie spielen und sich bewegen, lernen Kinder zu interagieren und etwas zu bewirken. Zusammen mit den Blättern des Baumes symbolisieren Spiel & Bewegung unsere Bildungsinhalte. Um jeden dieser Inhalte kümmert sich einer unserer Lernfreunde. Diese sieben Figuren machen die Inhalte lebendig und unterstützen uns jeden Tag bei der Umsetzung unseres umfassenden und interdisziplinären Ansatzes.  

Die Wurzeln

Die Wurzeln unseres Lernbaums sind die Basis unserer Bildungsphilosophie. Sie beschreiben essentielle Lernstrategien, die wir nutzen, um Forschungsdrang und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. 
Die Wurzeln repräsentieren eine Ganzheitliche Sicht auf lernen durch Fürsorge und Spiel. Um das Selbstwertgefühl zu stärken und den Kindergarten zu einem sicheren und fröhlichen Ort zu machen, berücksichtigen wir verschiedene Elemente. Die Baumwurzeln verdeutlichen wichtige Aspekte unserer Arbeit, nämlich die Bedeutung aktiver Erwachsener, das Staunen & Entdecken, die Begriffs- & Wortschatzpraxis, die Wiederholung & Weiterentwicklung, Interaktivkreise & Gruppenarbeit sowie die physische Lernumgebung. Die Anwendung dieser einzelnen Teilelemente in ausgewogener Kombination macht unsere Einrichtungen zu einem Ort exzellenter Bildungsvermittlung.

Die Blätter

Die Blätter am „Baum der Bildung“ spiegeln fünf Fachbereiche wider. Jeden Tag verflechten sie sich – zusammen mit Spiel & Bewegung – aufs Neue miteinander und gestalten den Kita-Tag. Im Laufe einer Woche beschäftigen sich die Kinder abwechselnd vertieft mit Herz & Gefühlen,  Worten & Sprache,  Kreativität, mathematischen Inhalten sowie Umwelt & Natur.

Unsere Lernfreunde

Ein aktiver Teil unseres pädagogischen Ansatzes sind unsere sieben Lernfreunde. Jeder Lernfreund ist ein eigener Charakter, der zusammen mit den Kindern aktiv am Kindergartenleben teilnimmt.

Jeder Lernfreund repräsentiert einen Fachbereich, hat eine entsprechende Farbe und eine individuelle Persönlichkeit. Während die Kinder die Lernfreunde besser kennenlernen, merken sie auch, was sie voneinander unterscheidet und was die kleinen Charaktere mögen und gern tun.  
Sie lernen, mit ihnen bestimmte Themen zu verbinden, über die sie selbst auch gern mehr erfahren wollen. Die Lernfreunde markieren jeweils bestimmte Spielzonen und Werkstätten, zeigen sich während des Morgenkreises und wenn wir draußen unterwegs sind.   

Jeden Tag übernimmt ein Lernfreund die Führung. Indem sie sich täglich abwechseln, werden jede Woche alle Fachbereiche abgedeckt. Fast immer möchte ein Lernfreund mit ein oder zwei weiteren eng zusammenarbeiten und erhält damit unsere ganzheitliche Perspektive. Die Lernfreunde sind unser Werkzeug bei der Förderung spielerischen Lernens, eines guten Miteinanders und der Erfahrung von Selbstwirksamkeit. 

Die meiste Zeit erarbeiten wir einzelne Lernbereiche interdisziplinär. Dabei hat jeder Lernfreund einen ganz speziellen Fokus auf seinen Bereich, lädt alle anderen aber immer ein mitzumachen. Wir beschreiben das gern als einen interdisziplinären Ansatz mit einem fachspezifischen Blick. Unsere Lernmaterialien sind jeweils mit einem Lernfreund verbunden. Und auch wenn wir eine ganzheitliche Perspektive einnehmen, konzentrieren wir uns stets auf eine Sache nach der anderen. Indem wir die Lernfreunde mit faktischen Bereichen in Verbindung bringen, wecken wir bestimmte Erwartungen bei den Kindern. Somit können sie sich leichter an die Themen erinnern und sie miteinander verknüpfen.   

Henri von Herzen

Ich bin Henri von Herzen! Ich möchte, dass sich alle wohlfühlen und gute Freunde werden. Was ich sage, kommt immer von Herzen und bestätigt und ermutigt die Kinder. Ungerechtigkeiten mag ich überhaupt nicht. Deshalb achte ich immer darauf, dass niemand ausgeschlossen wird. Ich tröste auch, wenn es jemandem mal nicht so gut geht. Bei Rollenspielen bin ich gern dabei, um zu beobachten und darauf zu achten, dass es fair zugeht. Einer meiner Lieblingsmomente ist die „warme Dusche“: Wir halten einander an den Händen und erzählen, was uns froh und dankbar macht.    

Spiele-Simon

Ich bin Spiele-Simon! Ich freu mich sehr, bin ich doch der, der jeden Tag gern spielen mag. Und ich möchte, dass die Kinder eine ganze Menge spielen. Darum kümmere ich mich um viele verschiedene Spielbereiche, die neugierig machen und zum Spielen einladen – natürlich auch draußen. Ich liebe es, jeden Tag etwas Neues zu entdecken und zu lernen. Wenn wir dabei all unsere Sinne nutzen, geht das wie von allein. Meine Lieblingsbeschäftigung ist das Rollenspiel. Jeder darf sein, wer er möchte und wir erschaffen zusammen etwas Magisches. Egal ob Brettspiele, Tanzen oder Verstecken – ich spiele alles mit.    

Akti-Viktor

Ich bin Akti-Viktor! Ich bin ständig in Bewegung, hüpfe und springe herum. Egal was an einem Tag so los ist, ich bin natürlich dabei. Ich möchte, dass die Kinder genauso lebendig und fröhlich sind, wie ich. Darum mag ich auch gesundes Essen so gern. Beim Morgenkreis und in Gruppenstunden mag ich am allerliebsten Bewegungslieder und bin hin und weg, wenn die Kinder zu tanzen beginnen. Meine Lieblingsbeschäftigung sind Bewegungsparcours, vor allem wenn die Kinder sie selbst gestalten. Manchmal setze ich eine Kochmütze auf. Dann bin ich fürs Essen zuständig und natürlich brauche ich dabei die Hilfe der Kinder: Kräuter sammeln, Gemüse schnippeln, den Tisch decken und nach dem Essen abwischen – das schaffe ich unmöglich allein. Aber vor allem möchte ich, dass die Kinder das Essen genießen und lauter neue Geschmacksrichtungen entdecken. 

Crea-Carlotta

Ich bin Crea-Carlotta! Ich mag nicht eine Farbe, ich mag sie alle. Wenn die Kinder kreativ werden, bin ich natürlich dabei. Ich liebe es, wenn sie mit allen möglichen Materialien zu kleinen Künstlern werden. Auch Tanzen und Singen gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, vor allem wenn wir die farbigen Würfel und die Tücher dafür aus der Kiste holen – einfach magisch. Dabei entstehen Rollenspiele fast von ganz allein. Sowieso glaube ich, dass Singen uns richtig fröhlich macht. Und alles lernt sich leichter, wenn wir singen: Zahlen, Wochentage und Monate, Farben und Formen. Kinder, die ihre Fantasie nutzen, ihren ganzen Körper und all ihre Sinne sind meine liebsten Spielgefährten.   

Worte-Wanja

Ich bin Worte-Wanja! Ich liebe Reime und Rätsel. Bei der Sprachwerkstatt bin ich immer dabei. Ich fordere die Kinder gern zu Wortspielen auf und ermuntere sie, immer neue Wörter und Ausdrücke zu verwenden. Meine große Leidenschaft ist unsere Kommunikation. Ich mag einfach gute Gespräche – auch zur Abwechslung mal auf Englisch oder einer anderen Sprache. Meine Lieblingsbeschäftigungen sind Vorlesen und Singspiele.    

Mathe-Mila

Ich bin Mathe-Mila! Ich zähle einfach alles. Wusstest du, dass ich auch rückwärts zählen kann? Vorwärts kann ja jeder. Ich bin immer da, wenn es im Kindergarten um Mathe geht. Ich liebe es zu sortieren und zu messen. Ich lasse euch Kinder auch gern mal in einer Reihe stehen, der Schuhgröße nach. Wenn ihr mich in die Küche lasst, wiege und messe ich alles, was ich finden kann. Am allerliebsten spiele ich Würfelspiele.

Natur-Alina

Ich bin Natur-Alina! Ich mag Naturwissenschaften und bin am liebsten draußen unterwegs. Ich versuche immer, die Natur mit all meinen Sinnen zu erfassen und hinterfrage neugierig alles, was ich wahrnehme. Gelegentlich fordere ich euch auch auf, einfach einmal die Augen zu schließen und den Naturgeräuschen zu lauschen. Ich bin ein großer Fan von Stöcken, Steinen und Tannenzapfen. Manchmal bringe ich all das von draußen mit, um zu basteln und zu spielen. Ich kenne mich bestens mit digitalen Tools aus. Wusstet ihr, dass man auch auf dem Smartphone einen Kompass nutzen kann und unser Tablet eine Lupe hat? Das „Experiment des Monats“ ist eine meiner Lieblingsaufgaben.